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Satzung

§1 Name und Zweck
(1) Der Verein führt den Namen „Veterinärmedizinischer Fakultätentag“
(2) Der Verein dient der Aussprache, Beratung und Beschlussfassung über gemeinsame Aufgaben und Belange der deutschen tierärztlichen Bildungsstätten.
   
§2 Geschäftsjahr
  Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr
   
§3 Mitgliedschaft
(1) Mitglieder sind zunächst die Gründer, nämlich die tierärztlichen Bildungsstätten von Berlin (Fachbereich Veterinärmedizin der Freien Universität Berlin), Gießen (Fachbereich 10: Veterinärmedizin der Justus-Liebig-Universität Gießen), Hannover (Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover), Leipzig (Veterinärmedizinische Fakultät der Universität Leipzig) und München (Tierärztliche Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München), sowie die Veterinärmedizinische Universität Wien, die Veterinärmedizinische Fakultät der Universität Zürich und die Veterinärmedizinische Fakultät der Universität Bern, seit 2003 vereinigt als Vetsuisse Fakultät.
(2) Die Aufnahme weiterer Mitglieder erfolgt auf Antrag eines Interessenten. Der Aufnahmeantrag ist an den Vorstand des Vereins zu richten. In dem Antrag hat sich der Antragsteller zur Einhaltung der Satzungsbestimmungen zu verpflichten. Die Mitglieder entscheiden über die Aufnahme nach freiem Ermessen.
(3) Die Mitglieder sind in dem Verein jeweils durch den Rektor/Präsidenten oder den Dekan und durch drei weitere stimmberechtigte Delegierte vertreten.
(4) Von weiteren stimmberechtigten Delegierten müssen einer Hochschullehrer, einer wissenschaftlicher Mitarbeiter und einer Studierender sein.
(5) Die Delegierten werden von den zuständigen Gremien (Senat, Universitätskollegium, Fachbereichsrat und Fakultätsrat) gewählt.
(6) Die Mitgliedschaft endet durch schriftliche Austrittserklärung, Ausschließung oder Auflösung des Vereins.
(7) Ein Mitglied kann jederzeit seinen Austritt durch schriftliche Erklärung an den Vorstand erklären.
Die Ausschließung ist zulässig, wenn das Mitglied schuldhaft in grober Weise die Interessen des Vereins verletzt. Über den Ausschluss entscheidet die Mitgliederversammlung.
   
§4 Vorstand
(1) Die Geschäfte des Vereins werden von dem Vorstand geführt, der aus dem Vorsitzenden besteht.
(2) Die regelmäßige Amtszeit des Vorsitzenden beträgt drei Jahre und beginnt am 1. April. Scheidet der Vorsitzende vorzeitig aus dem Amt aus, so verlängert sich die Amtszeit des Nachfolgers um den noch nicht abgelaufenen Teil der vorherigen Amtszeit.
(3) Der Vorstand wird von den stimmberechtigten Mitgliedern in geheimer Wahl mit der Mehrheit der abgegebenen Stimmen gewählt. Wählbar sind die von den Mitgliedern in den Fakultätentag entsandten Hochschullehrer. Wiederwahl ist möglich, in ununterbrochener Reihenfolge bis zu zweimal.
(4) Der Vorsitzende kann sich in Wahrnehmung seiner Amtsgeschäfte durch Hochschullehrer seiner Wahl vertreten lassen.
   
§5 Mitgliederversammlung
(1) Die Mitgliederversammlung des Vereins findet nach Bedarf, mindestens aber einmal im Jahr statt. Die turnusmäßige Versammlung soll im jährlichen Wechsel in den Bildungsstätten in alphabetischer Reihenfolge stattfinden; im Übrigen bestimmt der Vorsitzende den Versammlungsort
(2) Jedes Mitglied kann die Einberufung einer Mitgliederversammlung beantragen.
(3) Der Vorsitzende lädt mit einer Tagesordnung ein, die möglichst 14 Tage vor Beginn der Versammlung den Mitgliedern zur Kenntnis gebracht werden muss.
   
§6 Beschlussfassung
(1) Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn alle Mitglieder vertreten sind. Bei Abstimmung entscheidet die absolute Mehrheit der Anwesenden Stimmberechtigten. Bei Stimmengleichheit ist der Antrag abgelehnt.
(2) Bei Abwesenheit aller Vertreter eines Mitgliedes gelten gefasste Beschlüsse dennoch als angenommen, wenn das nichtvertretene Mitglied innerhalb von zwei Monaten nach Zustellung des Protokolls nicht Einspruch erhoben hat.
(3) Stimmrechtsübertragung ist nicht zulässig.
   
§7 Sitzungsverlauf, Öffentlichkeit
(1) Zu den Versammlungen kann der Vorsitzende Sachverständige und Gäste einladen.
(2) Die Mitgliederversammlung kann Arbeitsausschüsse und Kommissionen bilden. Bei Fragen spezieller Fachgebiete soll ein Votum der Fachvertreter eingeholt werden.
(3) An der Mitgliederversammlung können Mitglieder der tierärztlichen Bildungsstätten als Zuhörer teilnehmen.
(4) Der Vorsitzende sorgt für den ordnungsgemäßen Ablauf der Versammlungen. Auf Beschluss der Mitgliederversammlung finden die Beratungen zu bestimmten Tagesordnungspunkten unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Personalangelegenheiten werden in nicht öffentlicher Sitzung beraten.
   
§8 Bindewirkung der Beschlüsse
(1) Beschlüsse der Mitgliederversammlung sind Empfehlungen für die Mitglieder.
(2) Die Absicht eines Mitgliedes, von einem Beschluss der Mitgliederversammlung abzuweichen, ist innerhalb von vier Monaten dem Vorsitzenden mitzuteilen.
   
§9 Auflösung
(1) Die Auflösung des Vereins bedarf des Beschlusses der Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von 3/4 der anwesenden Stimmberechtigten.
(2) Die Auseinandersetzung nach Auflösung des Vereins soll unter entsprechender Anwendung der Vorschriften des Bürgerlichen Gesetzbuches für die Liquidation eines rechtsfähigen Vereins erfolgen.
   
§10 Inkrafttreten
(1) Diese Satzung wurde durch schriftliche Zustimmung der Mitglieder verabschiedet. Sie tritt mit dem Datum des letztdatierten Schreibens in Kraft.
(2) Die bisherige Geschäftsordnung des Veterinärmedizinischen Fakultätentages werden durch diese Satzung ersetzt.
   
 
Leipzig, den 9. November 2001 Jürgen Gropp
   
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